Hummenhof & Holzliebe-Iserlohn – unsere Hofgeschichte seit 1733
Ein historischer Familienhof in Iserlohn-Kalthof, auf dem Familie, Tradition, Handwerk und ehrliche Arbeit bis heute weiterleben
Auf unserem Familienhof an der heutigen Kalthofer Straße 34 in Iserlohn-Kalthof ist Geschichte nicht nur in alten Urkunden zu finden. Man sieht sie im Stein, im Mauerwerk, im wilden Wein an der Fassade und in der großen Kastanie, die seit Generationen über den Hof wacht.
Nach den Erkenntnissen früherer Heimatforscher wurde unser Hof bereits im Jahr 1733 erstmals urkundlich erwähnt. Früher war er als Hummenhof bekannt. Seine Geschichte reicht damit weit zurück – in eine Zeit, in der ein Hof nicht zuerst über eine Straße beschrieben wurde, sondern über seine Menschen, seinen Namen, seine Arbeit und seine Bedeutung im Dorf.
Heute ist dieser Hof die Heimat der Holzliebe-Iserlohn. Was früher ein Bauernhof war, ist heute ein Ort des Handwerks. Geblieben ist die Haltung: Familie, Tradition, Handwerk und ehrliche Arbeit.
Echte Familie. Echte Herkunft. Echte Werte. Echte Geschenke aus Holz.
[BILD 1 EINFÜGEN – heutiger Hof mit wildem Wein und Kastanie]
Bildunterschrift: Unser Familienhof in Iserlohn-Kalthof: gewachsen über Generationen, bewahrt mit Liebe und heute Heimat der Holzliebe-Iserlohn.
Alt-Text: Historischer Familienhof der Holzliebe-Iserlohn in Kalthof mit wildem Wein und altem Kastanienbaum
Dateiname: hummenhof-kalthof-hof-mit-kastanie.jpg
Ein Hof, der gewachsen ist
Unser Hof ist kein Ort, der am Reißbrett entstanden ist. Er ist gewachsen – mit seinen Menschen, seinen Gebäuden, seinem wilden Wein und der großen Kastanie, die bis heute das Bild unseres Familienhofes prägt.
Für uns ist das mehr als eine schöne Kulisse. Es ist Herkunft. Es ist Familie. Es ist ehrliche Arbeit. Und genau aus dieser Haltung entsteht heute die Holzliebe-Iserlohn.
Ein Hof kann nur über Jahrhunderte bestehen, wenn jede Generation ihren Teil dazu beiträgt. Unsere Vorfahren haben ihn bewirtschaftet, erhalten und weitergegeben. Wir führen diese Verantwortung heute auf unsere Weise fort – mit handgefertigten Produkten aus Holz, mit persönlicher Sorgfalt und mit dem festen Willen, diesen besonderen Ort lebendig zu halten.
Tradition bedeutet für uns nicht Stillstand, sondern Weitertragen.
Der Stein von 1799: C. C. Humme
Ein besonders eindrucksvoller Zeuge unserer Hofgeschichte befindet sich noch heute im Haus: ein Stein im Fußboden mit der Inschrift:
C. C. Humme 1799
Dieser Stein ist weit mehr als ein altes Bauteil. Er ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass der Name Humme schon Ende des 18. Jahrhunderts fest mit unserem Hof verbunden war.
Während die urkundliche Erwähnung bis ins Jahr 1733 zurückreicht, macht dieser Stein die Geschichte direkt vor Ort sichtbar und spürbar. Man kann ihn sehen, berühren und als stilles Zeichen der Vergangenheit verstehen.
Der frühere Name unseres Hofes, Hummenhof, erinnert an diese alte Linie. Später wurde daraus Westhoff genannt Humme, dann Westhoff. Wie bei vielen alten westfälischen Höfen blieb der Hofname oft länger lebendig als der jeweilige Familienname.
Die Namen wechselten – der Hof blieb.
[BILD 2 EINFÜGEN – Stein „C. C. Humme 1799“]
Bildunterschrift: Der Stein mit der Inschrift „C. C. Humme 1799“ ist einer der ältesten sichtbaren Zeugen unserer Hofgeschichte.
Alt-Text: Historischer Stein mit Inschrift C. C. Humme 1799 auf dem Hummenhof in Iserlohn-Kalthof
Dateiname: stein-c-c-humme-1799-hummenhof.jpg
Heinrich und Ida Westhoff – die Generation des Hausspruchs
Zu den prägenden Generationen unseres Hofes gehören unsere Ururgroßeltern Heinrich und Ida Westhoff.
Über dem Haupteingang unseres Hofes befindet sich bis heute eine alte Steinplatte aus dem Jahr 1889. Heinrich und Ida Westhoff ließen dort einen Spruch eintragen, der noch heute sichtbar über dem Eingang steht:
„Gott schütze dieses Haus und segne den Beruf der darin waltet“
Dieser Satz zeigt, welche Bedeutung Haus, Arbeit und Verantwortung damals hatten. Für Heinrich und Ida Westhoff war der Hof nicht einfach Besitz. Er war Lebensaufgabe, Familie und Grundlage für kommende Generationen.
Heute lesen wir diesen Spruch mit großer Dankbarkeit. Denn was damals über dem Eingang angebracht wurde, gilt auf seine Weise noch immer: Auch heute wird auf diesem Hof gearbeitet, geschaffen und bewahrt – mit Handwerk, Familie, Tradition und ehrlicher Arbeit.
[BILD 3 EINFÜGEN – Heinrich und Ida Westhoff]
Bildunterschrift: Heinrich und Ida Westhoff, unsere Ururgroßeltern – die Generation, die den Hausspruch von 1889 über dem Eingang des Hofes hinterließ.
Alt-Text: Heinrich und Ida Westhoff Ururgroßeltern auf dem Hummenhof in Iserlohn-Kalthof
Dateiname: heinrich-ida-westhoff-hummenhof.jpg
Drei Generationen beim Obstpflücken
Ein besonders schönes Bild aus unserer Familiengeschichte stammt aus dem Jahr 1924. Es zeigt drei Generationen beim Obstpflücken auf unserem Hof.
Oben auf der Leiter steht meine damals neunjährige Großmutter. Darunter sind ihre Mutter Ida Habbes und ihre Großmutter Ida Westhoff zu sehen.
Dieses Foto erzählt viel über das frühere Leben auf dem Hof. Familie und Arbeit waren nicht voneinander getrennt. Kinder wuchsen mitten im Hofleben auf, halfen mit, beobachteten, lernten und wurden Teil einer langen Kette des Weitergebens.
Obstpflücken war mehr als eine Tätigkeit. Es war Versorgung, Vorrat, Jahreslauf und gemeinsames Tun. Was der Hof hervorbrachte, wurde genutzt, verarbeitet und bewahrt.
So zeigt dieses Bild auf stille Weise, was unsere Hofgeschichte bis heute prägt: Familie, Tradition, ehrliche Arbeit und das Weitertragen von Verantwortung über Generationen hinweg.
Auf diesem Foto sieht man nicht nur drei Menschen beim Obstpflücken – man sieht drei Generationen, die den Hof getragen, bewahrt und weitergegeben haben.
[BILD 4 EINFÜGEN – drei Generationen beim Obstpflücken, 1924]
Bildunterschrift: Obsternte auf dem Hof im Jahr 1924: Drei Generationen unter einem Baum – meine Großmutter als Kind, ihre Mutter Ida Habbes und ihre Großmutter Ida Westhoff.
Alt-Text: Historisches Familienfoto von 1924 mit drei Generationen beim Obstpflücken auf dem Hummenhof in Iserlohn-Kalthof
Dateiname: drei-generationen-obstpfluecken-1924-hummenhof.jpg
Karl Habbes und die Kastanie des Hofes
Nach der Westhoff-Linie kam für eine Generation der Name Habbes auf den Hof. Mein Urgroßvater Karl Habbes heiratete hier ein und prägte den Hof auf seine Weise.
Als Karl Habbes auf den Hof kam, pflanzte er einen kleinen Kastanienbaum.
Was damals als junger Baum begann, ist heute zu einem mächtigen Hofmonument herangewachsen. Die Kastanie steht noch immer auf unserem Familienhof und prägt das Bild des Ortes.
Sie ist ein lebendiger Zeitzeuge.
Unter ihren Ästen wurde gearbeitet, gespielt, gehofft und weitergelebt. Sie hat Kinder aufwachsen sehen, Erwachsene arbeiten sehen, Familienfeste, Abschiede, Neubeginne und Wandel erlebt.
Wie der Stein mit der Inschrift C. C. Humme 1799 ist auch die Kastanie ein starkes Zeichen unserer Hofgeschichte. Der Stein erinnert an die frühen Wurzeln. Die Kastanie erinnert an Wachstum, Weitergabe und das Fortbestehen über Generationen hinweg.
[BILD 5 EINFÜGEN – heutiger Kastanienbaum]
Bildunterschrift: Die von Karl Habbes gepflanzte Kastanie prägt unseren Familienhof bis heute als lebendiges Hofmonument.
Alt-Text: Alter Kastanienbaum auf dem historischen Familienhof der Holzliebe-Iserlohn in Iserlohn-Kalthof
Dateiname: kastanienbaum-holzliebe-iserlohn-hummenhof.jpg
Kindheit unter der Kastanie
Die Kastanie war nicht nur ein Baum am Rand des Hofes. Sie war und ist ein Mittelpunkt unserer Familiengeschichte.
Ein Foto aus dem Jahr 1943 zeigt meine Mutter Helga Emma Ida Schwerter, rechts mit Brille und der Hand vor dem Kopf, gemeinsam mit ihren drei Cousinen beim Spielen unter der Kastanie.
Gerade das Jahr 1943 macht dieses Bild so berührend. Mitten in einer Zeit, die für viele Familien von Krieg, Unsicherheit und Entbehrung geprägt war, zeigt es Kinder beim Spielen auf dem Hof.
Es zeigt, dass der Hof trotz aller Schwere auch ein Ort von Kindheit, Familie und Geborgenheit blieb.
[BILD 6 EINFÜGEN – Kinder unter der Kastanie, 1943]
Bildunterschrift: Kindheit unter der Kastanie: Meine Mutter Helga Emma Ida Schwerter, rechts mit Brille, beim Spielen mit ihren Cousinen im Jahr 1943.
Alt-Text: Historisches Familienfoto von 1943 unter der Kastanie auf dem Hummenhof in Iserlohn-Kalthof mit Helga Emma Ida Schwerter und ihren Cousinen
Dateiname: kinder-unter-kastanie-1943-hummenhof.jpg
Karl und Ida Habbes – Liebe, Halt und Geborgenheit
Für meine Mutter Helga Emma Ida Schwerter hatten ihre Großeltern Karl und Ida Habbes eine besondere Bedeutung. Sie waren nicht nur die ältere Generation auf dem Hof, sondern auch wichtige Bezugspersonen in ihrer Kindheit.
Da mein Großvater Franz Schwerter während des Zweiten Weltkrieges viele Jahre im Krieg war, übernahmen Karl und Ida Habbes einen Teil dessen, was in dieser Zeit besonders wichtig war: Nähe, Erziehung, Fürsorge und Liebe.
Für meine Mutter, das einzige Enkelkind, waren sie damit weit mehr als Großeltern.
In einer Zeit, in der vieles fehlte, gaben Karl und Ida Habbes ihrer Enkelin das, was ein Kind am meisten braucht: Liebe, Halt und Geborgenheit.
So wird auch hier sichtbar, was unseren Hof über Generationen getragen hat: Familie sprang ein, wenn das Leben es verlangte. Verantwortung wurde nicht erklärt – sie wurde übernommen.
Karl Habbes – ein Name, der Spuren hinterließ
Ein Foto aus den frühen 1960er Jahren zeigt Karl Habbes in der Mitte, vom Leben schwer gezeichnet. Rechts und links neben ihm stehen seine beiden ältesten Töchter. Insgesamt hatte er drei Töchter; die dritte ist auf diesem Bild nicht zu sehen.
Kurz nach dieser Aufnahme verstarb Karl Habbes. Mit ihm verschwand der Name Habbes auf dem Hof. Doch wie so oft in unserer Hofgeschichte verschwand nicht das, was wirklich zählt. Sein Name ging – aber seine Spuren blieben.
Bis zum Jahr 2023 stand auf der großen Familiengrabstelle auf dem evangelischen Friedhof in Hennen in goldenen Lettern:
Familie Habbes
Heute steht dort, ebenfalls in goldenen Lettern:
Familie Köhling
Auch darin zeigt sich der Wandel der Generationen. Namen verändern sich. Familienlinien gehen ineinander über. Doch das Andenken bleibt – auf dem Hof, in der Kastanie, im Familiengrab und in der Verantwortung, diese Geschichte weiterzutragen.
Mit Karl Habbes verschwand ein Name vom Hof, aber nicht seine Bedeutung. Was er pflanzte, wuchs weiter – im Baum, in der Familie und in der Erinnerung.
[BILD 7 EINFÜGEN – Karl Habbes mit seinen beiden ältesten Töchtern]
Bildunterschrift: Karl Habbes, vom Leben gezeichnet, mit seinen beiden ältesten Töchtern in den frühen 1960er Jahren. Sein Name verschwand später vom Hof, doch seine Spuren blieben.
Alt-Text: Karl Habbes mit zwei seiner Töchter in den frühen 1960er Jahren auf dem Familienhof in Iserlohn-Kalthof
Dateiname: karl-habbes-toechter-hofgeschichte.jpg
Franz Schwerter – ehrliche Arbeit ohne große Worte
Mein Großvater Franz Schwerter wurde im Jahr 1907 geboren. Er war eines von vielen Kindern eines Bauernhofes aus der Region.
Wie es damals üblich war, fuhr seine Familie mit den eigenen Erzeugnissen zu verschiedenen Wochenmärkten der Umgebung – auch zum Wochenmarkt nach Iserlohn. Der Weg dorthin führte am Fuß unseres Hofes entlang. Dort verlief eine alte Handelsroute, auf der Menschen, Waren und Geschichten unterwegs waren.
Und so kam es, wie es kommen musste: Auf diesem Weg begegneten sich meine Großeltern.
Aus einer alltäglichen Fahrt zum Markt wurde der Anfang einer gemeinsamen Familiengeschichte.
Franz Schwerter, den viele liebevoll Opa Franz nannten, war kein Mensch der großen Reden. Er musste seine Haltung nicht erklären, denn er lebte sie vor.
Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Dankbarkeit und Bescheidenheit waren keine Worte, die er laut vor sich hertrug. Es waren Werte, die man an ihm sehen konnte.
Als Mensch und Tier den Hof trugen
Ein Foto zeigt meinen Großvater Franz Schwerter in jungen Jahren mit einem Fohlen bei der Arbeit. Es erinnert an eine Zeit, in der es auf unserem Hof noch keine Traktoren gab.
Was heute Maschinen übernehmen, wurde damals mit Muskelkraft geleistet – von Menschen und Tieren gemeinsam. Hofarbeit bedeutete frühes Aufstehen, körperlichen Einsatz, Verantwortung und Durchhalten.
Dieses Bild zeigt deshalb mehr als einen jungen Mann mit einem Fohlen. Es zeigt eine Zeit, in der ehrliche Arbeit nicht erklärt wurde – sie war der Alltag.
Bevor Maschinen den Hof erleichterten, trugen Menschen und Tiere gemeinsam die Last der Arbeit.
Und genau darin liegt die Verbindung zur heutigen Holzliebe-Iserlohn:
Was damals Muskelkraft war, ist heute Handwerk: dieselbe Haltung, nur in einer anderen Zeit.
[BILD 8 EINFÜGEN – junger Franz Schwerter mit Fohlen]
Bildunterschrift: Der junge Franz Schwerter mit einem Fohlen bei der Arbeit. Damals gab es noch keine Traktoren auf unserem Hof – vieles wurde mit Muskelkraft von Mensch und Tier geleistet.
Alt-Text: Junger Franz Schwerter mit Fohlen bei der Hofarbeit auf dem Familienhof in Iserlohn-Kalthof
Dateiname: franz-schwerter-fohlen-hofarbeit.jpg
Krieg, Heimkehr und Bewahrung des Hofes
Wie viele Männer seiner Generation musste auch Franz Schwerter zum Kriegsdienst antreten. Sechs Jahre Zweiter Weltkrieg lagen hinter ihm, als er 1945 körperlich unversehrt wieder heimkehren durfte.
Das war, bei allem Leid jener Zeit, fast ein kleines Wunder. Mehrere seiner Brüder blieben im Krieg – so sagte man es früher.
Die Kriegsjahre brachten den Hof und seine damals schon älteren Schwiegereltern in große Bedrängnis. Doch die Familie hielt gemeinsam daran fest. Sie gaben den Hof nicht auf. Sie trugen ihn durch schwere Zeiten.
Bis zu seinem Tod im Jahr 1998 arbeitete Opa Franz daran, das Bild des Hofes zu bewahren. Er tat das nicht mit großen Worten, sondern mit täglicher Treue, mit Arbeit, mit Pflege und mit Verantwortung.
Auch die Pflege des großen Familiengrabes im Nachbarort Hennen brachte er mir durch wöchentliche Besuche nahe. Ihm war es wichtig, das Andenken seiner Frau und seiner Schwiegereltern zu bewahren – bis über den Tod hinaus.
Am Ende seines Lebens durfte ich ihn gemeinsam mit meiner Familie auf unserem Hof begleiten und pflegen – bis zu seinem letzten Atemzug. Dieser Hof war nicht nur unser Zuhause. Er war auch sein Ort, sein Lebenswerk und ein Teil seiner Seele.
Heute ruht Franz Schwerter seit fast drei Jahrzehnten neben seiner Frau und seinen Schwiegereltern im großen Familiengrab in Hennen.
Auch das ist Heimat.
Der Tag, an dem der Name Schwerter auf den Hof kam
Ein besonderes Bild aus unserer Familiengeschichte zeigt die Hochzeit meiner Großeltern. Franz Schwerter heiratete an diesem Tag Hildegard Ida Habbes. Von diesem Tag an trug sie den Namen Schwerter.
Das Foto entstand auf der großen Eingangstreppe unseres Hofes. Mit auf dem Bild sind beide Elternpaare – die Familien Schwerter und Habbes – sowie die Trauzeugen.
Über dieser Treppe befindet sich bis heute die Steinplatte von 1889, die Heinrich und Ida Westhoff mit dem Spruch hinterließen:
„Gott schütze dieses Haus und segne den Beruf der darin waltet“
Nur wenige Meter von dieser Treppe entfernt steht die große Kastanie, die Karl Habbes einst als jungen Baum pflanzte.
So treffen sich auf diesem Bild mehrere Generationen und Zeichen der Hofgeschichte: die Steinplatte der Westhoff-Zeit, die Habbes-Linie, der Beginn der Schwerter-Generation und die Kastanie als lebendiges Hofmonument.
Dieses Hochzeitsbild zeigt deshalb mehr als eine Eheschließung. Es zeigt einen Übergang. Ein neuer Name kam auf den Hof – und doch blieb der Hof derselbe Ort, getragen von Familie, Verantwortung und dem Willen, weiterzugeben.
Auf dieser Treppe wurde nicht nur geheiratet – hier verbanden sich Familien, Namen und die nächste Generation unserer Hofgeschichte.

Von Schwerter zu Köhling
Nach der Generation Schwerter kam der Name Köhling auf den Hof.
Mein Vater Wolfgang Köhling heiratete in die Familie ein. Er heiratete Helga Emma Ida Köhling, geborene Schwerter, das einzige Kind meiner Großeltern.
Durch diese Ehe wurde die Linie Schwerter mit der heutigen Linie Köhling verbunden. Der Name Köhling kam auf den Hof und wird mittlerweile bereits in der vierten Generation fortgeführt.
Meine Mutter Helga Emma Ida Köhling, geborene Schwerter, lebt heute noch. Mit ihren 87 Jahren erfreut sie sich bester Gesundheit, wenn auch mit kleinen altersbedingten Einschränkungen. Sie ist inzwischen zweifache Urgroßmutter und damit eine lebendige Trägerin der Familiengeschichte.
Sie verbindet die alte Schwerter-Linie mit der heutigen Köhling-Generation.
Mein Vater Wolfgang Köhling verstarb bereits im Jahr 1994, kurz nach meiner Hochzeit. Auch er bleibt ein wichtiger Teil dieser Hofgeschichte. Durch ihn kam der Name Köhling auf den Hof – ein Name, der heute weitergetragen wird und mit dem Ort fest verbunden ist.
Helga Emma Ida Köhling, geborene Schwerter, ist bis heute die lebendige Brücke zwischen der alten Schwerter-Linie und der heutigen Köhling-Generation auf dem Hof.
[BILD 10 EINFÜGEN – aktuelles würdiges Bild deiner Mutter oder Familienbild mehrerer Generationen]
Bildunterschrift: Helga Emma Ida Köhling, geborene Schwerter – lebendige Brücke zwischen der Schwerter-Linie und der heutigen Köhling-Generation.
Alt-Text: Helga Emma Ida Köhling geborene Schwerter auf dem Familienhof in Iserlohn-Kalthof
Dateiname: helga-emma-ida-koehling-schwerter-hofgeschichte.jpg
Familie, Tradition, Handwerk und ehrliche Arbeit
Was unseren Hof seit Jahrhunderten trägt, lässt sich nicht allein mit Jahreszahlen, Namen und alten Steinen beschreiben. Es sind Werte, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden:
Familie. Tradition. Handwerk. Ehrliche Arbeit.
Früher bedeutete das Leben auf dem Hof oft harte körperliche Arbeit. Es waren Tage voller Einsatz, Verantwortung und Entbehrung. Man könnte sagen: Es waren auch Blut, Schweiß und Tränen, die diesen Hof erhalten haben.
Heute führen wir diese Haltung auf unsere Weise weiter. Nicht mehr mit Landwirtschaft wie früher, aber mit derselben Achtung vor dem Material, vor der Arbeit und vor dem, was bleibt.
In der Holzliebe-Iserlohn entstehen keine industriellen Massenprodukte, sondern handgefertigte Erinnerungsstücke aus Holz – mit Zeit, Sorgfalt und persönlicher Verantwortung.
Was früher durch schwere Hofarbeit erhalten wurde, führen wir heute mit Handwerk, Familie, Tradition und ehrlicher Arbeit weiter.
Von der Hofwerkstatt direkt zum Geschenketisch
Aus dieser Haltung heraus haben wir uns ganz bewusst für einen eigenen Onlineshop entschieden. Unsere Produkte entstehen hier auf unserem Familienhof in Iserlohn-Kalthof – und von hier aus gehen sie direkt zu den Menschen, für die sie bestimmt sind.
Von unserer Hofwerkstatt zum Geschenketisch.
Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, unsere Produkte über große Online-Handelsplattformen zu vertreiben. Vielleicht wäre dieser Weg einfacher, schneller oder bequemer gewesen. Aber er passt nicht zu dem, was uns wichtig ist.
Unsere Holzarbeiten sind keine anonymen Massenartikel. Sie entstehen in handwerklicher Arbeit, mit persönlicher Sorgfalt und mit der Geschichte unseres Hofes im Rücken.
Jedes Herz, jeder Herzverbinder und jedes Erinnerungsstück trägt etwas von dem weiter, was diesen Ort seit Generationen prägt: Familie, Tradition, Handwerk und ehrliche Arbeit.
Deshalb verkaufen wir unsere Produkte selbst und direkt. So bleibt die Verbindung zwischen Werkstatt, Mensch und Geschenk erhalten.
[BILD 11 EINFÜGEN – Werkstattbild oder Produktbild mit Hofbezug]
Bildunterschrift: Von unserer Hofwerkstatt zum Geschenketisch: Jedes Stück entsteht mit Sorgfalt, Herkunft und persönlicher Bedeutung.
Alt-Text: Handgefertigte Holzgeschenke aus der Hofwerkstatt der Holzliebe-Iserlohn
Dateiname: hofwerkstatt-holzliebe-iserlohn-holzgeschenke.jpg
Von unserem Hof in neue Familiengeschichten
Seit dem Jahr 2012 betreiben wir die Holzliebe-Iserlohn auf unserem Familienhof. Im Jahr 2013 eröffneten wir unseren Hofladen, und im Sommer desselben Jahres kam unser Onlineshop hinzu.
Seitdem fertigen wir jedes Jahr Hunderte von personalisierten Herzen, Herzverbindern und Erinnerungsstücken aus Holz. Jedes einzelne entsteht in handwerklicher Arbeit – nicht industriell, sondern mit Zeit, Gefühl und persönlicher Sorgfalt.
Viele dieser Stücke begleiten Menschen in besonderen Momenten ihres Lebens: zur Hochzeit, zum Hochzeitstag, zur Familiengründung oder als Zeichen tiefer Verbundenheit.
So tragen wir aus unserem alten Hof in Iserlohn-Kalthof ein Stück unserer eigenen Tradition in andere Familien weiter.
Was hier seit Generationen gewachsen ist – Familie, Handwerk, Beständigkeit und Verwurzelung – wird heute in unseren Holzarbeiten sichtbar. Jedes personalisierte Herz erzählt nicht nur von zwei Menschen, sondern auch von einem Ort, an dem Erinnerung und Handwerk seit Jahrhunderten zusammengehören.
Ein Geschenk zum Beginn neuer Familiengeschichten
Ein besonders schönes Beispiel für diesen Traditionsübertrag ist unser personalisierter Herzverbinder. Bereits seit 2015 überreicht ein Standesamt in Österreich dieses Holzgeschenk an die Brautpaare der Region.
Damit wird ein Stück Holzliebe-Iserlohn genau in dem Moment weitergegeben, in dem zwei Menschen ihre gemeinsame Familiengeschichte beginnen. Ein Geschenk aus unserem alten Familienhof begleitet junge Paare in einen neuen Lebensabschnitt – mit Namen, Datum und einer bleibenden Erinnerung.
Für uns ist das eine besondere Bestätigung unserer Arbeit. Der Herzverbinder steht nicht nur für Handwerk und Holz, sondern für Verbindung, Herkunft und Zukunft.
Was auf unserem Hof seit Generationen gewachsen ist, darf so in anderen Familien weiterwirken.
So wird aus unserer Hoftradition ein Zeichen für neue Familiengeschichten – gefertigt in Iserlohn-Kalthof und weitergegeben an Menschen, die selbst gerade Wurzeln schlagen.
[BILD 12 EINFÜGEN – Herzverbinder / personalisiertes Hochzeitsprodukt]
Bildunterschrift: Der Herzverbinder: ein handgefertigtes Erinnerungsstück aus Holz für den Beginn einer gemeinsamen Familiengeschichte.
Alt-Text: Personalisierter Herzverbinder aus Holz als Hochzeitsgeschenk von Holzliebe-Iserlohn
Dateiname: herzverbinder-personalisiert-holzliebe-iserlohn.jpg
Von Wurzel zu Wurzel
Manchmal sagt meine Mutter mit einem Lächeln, ich würde einen Fehler machen:
Meine Produkte würden viel zu lange halten.
Dann schauen wir uns tief in die Augen – und lachen beide gleichzeitig.
Für uns ist das kein Fehler. Es ist Haltung.
Denn was auf unserem Hof entsteht, soll nicht kurzlebig sein. Es soll bleiben. So wie der Stein von 1799 geblieben ist. So wie die Kastanie von Karl Habbes gewachsen ist. So wie unsere Familie diesen Hof über Generationen weitergetragen hat.
Unsere Produkte dürfen lange halten. Sie sollen Erinnerungen bewahren, Familien begleiten und vielleicht eines Tages selbst Teil einer Geschichte werden.
Von Wurzel zu Wurzel.
So wie es auch die Bäume tun. Was auf unserem Hof gewachsen ist, wird weitergegeben – nicht schnell, nicht beliebig, sondern dauerhaft.
Wenn ein Produkt zu lange hält, ist das für uns kein Fehler. Es ist ein Versprechen.
Echte Familie. Echte Herkunft. Echte Werte. Echte Geschenke aus Holz.
Holzliebe-Iserlohn steht für echte Geschenke aus echter Herkunft: handgefertigt auf unserem Familienhof in Iserlohn-Kalthof, getragen von Familie, Tradition, Handwerk und ehrlicher Arbeit.
Unsere Produkte sind keine anonymen Artikel. Sie entstehen an einem Ort, der selbst Geschichte trägt.
Ein Hof seit 1733.
Ein Stein von 1799.
Ein Hausspruch von 1889.
Eine Kastanie, gepflanzt von Karl Habbes.
Menschen wie Opa Franz, die Werte nicht erklärt, sondern gelebt haben.
Eine Mutter, die bis heute lebendige Brücke der Generationen ist.
Und eine Werkstatt, in der aus Holz bleibende Erinnerungen entstehen.
Das ist der Kern der Holzliebe-Iserlohn:
Echte Familie. Echte Herkunft. Echte Werte. Echte Geschenke aus Holz.
Was bleibt
Seit 1733 ist unser Hof urkundlich bezeugt.
Seit 1799 erinnert der Stein mit der Inschrift C. C. Humme an die frühen Wurzeln.
Seit 1889 steht über unserem Eingang der Wunsch nach Schutz und Segen für Haus und Arbeit.
Die von Karl Habbes gepflanzte Kastanie steht bis heute als lebendiges Hofmonument.
Über Humme, Westhoff genannt Humme, Westhoff, Habbes, Schwerter und Köhling reicht unsere Familiengeschichte bis in die Gegenwart.
Die Namen haben sich verändert.
Der Hof ist geblieben.
Und genau darin liegt das, was uns bis heute trägt: die Verbundenheit mit unserer Herkunft, die Liebe zum Handwerk und die Verantwortung, das Wertvolle weiterzuführen.
Herkunft verpflichtet. Ehrliche Arbeit bewahrt. Familie bleibt.
Von unserer Hofgeschichte zu Ihrem Geschenk
Wenn Sie heute ein personalisiertes Geschenk aus der Holzliebe-Iserlohn auswählen, erhalten Sie nicht einfach ein Produkt aus Holz.
Sie erhalten ein handgefertigtes Erinnerungsstück von einem Hof, auf dem seit Generationen Menschen Wurzeln schlagen.
Von unserer Hofwerkstatt zum Geschenketisch.
Von Wurzel zu Wurzel.
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Text: Personalisierte Hochzeitsgeschenke entdecken
Link: zur Kategorie Hochzeitsgeschenke
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Text: Herzverbinder ansehen
Link: zum Produkt Herzverbinder
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Text: Ewige Liebe – Zwei Herzen, eine Liebe entdecken
Link: zum Produkt „Ewige Liebe“
3. FAQ
Seit wann gibt es den Hummenhof in Iserlohn-Kalthof?
Nach den Erkenntnissen früherer Heimatforscher wurde der Hof an der heutigen Kalthofer Straße 34 in Iserlohn-Kalthof erstmals im Jahr 1733 urkundlich erwähnt.
Warum heißt der Hof Hummenhof?
Der Name Hummenhof geht auf die alte Namenslinie Humme zurück. Ein Stein im Haus mit der Inschrift C. C. Humme 1799 erinnert bis heute an diese frühe Hofgeschichte.
Welche Familiennamen gehören zur Geschichte des Hummenhofes?
Zur bekannten Namenslinie des Hofes gehören Humme, Westhoff genannt Humme, Westhoff, Habbes, Schwerter und heute Köhling.
Was verbindet den Hummenhof mit der Holzliebe-Iserlohn?
Die Holzliebe-Iserlohn wird auf diesem historischen Familienhof betrieben. Was früher ein Bauernhof war, ist heute ein Ort des Handwerks, an dem personalisierte Geschenke aus Holz entstehen.
Warum ist die Kastanie auf dem Hof so wichtig?
Die große Kastanie wurde von Karl Habbes gepflanzt, als er auf den Hof kam. Heute prägt sie den Familienhof als lebendiges Hofmonument und steht für Verwurzelung, Beständigkeit und Weitergabe.
Warum verkauft Holzliebe-Iserlohn direkt über den eigenen Onlineshop?
Unsere Produkte entstehen in unserer Hofwerkstatt und werden bewusst direkt verkauft. So bleibt die Verbindung zwischen Werkstatt, Mensch und Geschenk erhalten – von unserer Hofwerkstatt zum Geschenketisch.
Was bedeutet „Von Wurzel zu Wurzel“?
„Von Wurzel zu Wurzel“ beschreibt unsere Haltung: Was auf unserem Hof gewachsen ist, geben wir in Form bleibender Erinnerungsstücke weiter – an Menschen und Familien, die selbst Wurzeln schlagen.
Was macht die Geschenke von Holzliebe-Iserlohn besonders?
Unsere Geschenke entstehen nicht industriell, sondern in handwerklicher Arbeit auf unserem Familienhof. Jedes Stück verbindet Holz, Herkunft, Personalisierung und bleibende Erinnerung.
